Pachymetrie – Hornhautdickenmessung

Die Pachymetrie ist ein Diagnostikverfahren zur Messung der exakten Hornhautdicke. Dies ist zur Diagnose vom Glaukom und weiteren Erkrankungen wichtig. Die durchschnittliche Hornhautdicke beträgt etwa 0,55 Millimeter. Dieser Wert kann jedoch bei manchen Menschen höher oder niedriger sein.

Hornhautdicke und Augeninnendruck:

Die Hornhautdicke beeinflusst das Ergebnis des Augeninnendrucks und ist für einige operative Ergebnisse relevant. Die Werte der Augeninnendruckmessung beziehen sich immer auf die durchschnittliche Hornhautdicke. Bei einer dickeren oder dünneren Hornhaut wird der gemessene Wert verfälscht und entspricht nicht dem tatsächlichen Druck im Auge. Bei einer dickeren Hornhaut wird dann ein zu hoher Augeninnendruck und bei einer dünneren Hornhaut ein zu niedriger Druck gemessen.

Mit der durch die Pachymetrie gemessene Hornhautdicke kann über eine Formel der individuelle Korrekturfaktor für den Augeninnendruck bestimmt werden.

Hornhautdicke und Glaukomdiagnostik:

Insbesondere bei dem Verdacht oder dem Bestehen einer Glaukomerkrankung (Grüner Star) ist es wichtig, die Hornhautdicke und einen eventuellen Korrekturfaktor bei der Druckmessung zu beachten.

Methoden der Pachymetrie (Hornhautdickenmessung):

Bei der Messung werden die physikalischen Eigenschaften der Hornhaut genutzt. Es gibt Verfahren mittels Ultraschall und optische Verfahren.

Eine traditionelle Methode der Hornhautdickenmessung ist die Pachymetrie mittels Ultraschall. Vorteil ist, dass sie auch bei getrübten Hornhäuten funktioniert. Nachteil ist, dass nur ein einziger Punkt der Hornhaut ausgemessen wird. Am weitesten verbreitet ist heute die Messung der Hornhautdicke mittels optischer Messverfahren. Vorteilhaft ist, dass an mehreren Stellen der Hornhaut innerhalb von Sekunden gemessen wird und so ein Überblick über die Dicke der gesamten Hornhaut entsteht. Die optische Messung ist mit verschiedenen Geräten möglich, z.B. mit einem sogenannten „Endothelzellmikroskop“ oder der „Optischen Kohärenztomografie (OCT)„. Hierbei erfolgt die Messung binnen weniger Sekunden berührungslos und damit schmerzfrei.

Mit diesem Verfahren kann ein erhöhter Augeninnendruck frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch Hornhautverdünnungen und weitere Veränderungen der Hornhaut lassen sich dadurch bereits im Frühstadium diagnostizieren.

Da bei einigen Operationen eine gewisse Dicke der Hornhaut erforderlich ist, wird die Pachymetrie oft präoperativ im Rahmen der Voruntersuchung durchgeführt.

Dies ist z.B. bei der Behandlung des Keratokonus der Fall. Hier ist eine Mindestdicke der Hornhaut erforderlich, um den Eingriff erfolgreich durchführen zu können. Ist dies nicht der Fall, so muss eine Hornhauttransplantation in Betracht gezogen werden.

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Pachymetrie – Hornhautdickenmessung

Die Pachymetrie ist ein Diagnostikverfahren zur Messung der exakten Hornhautdicke. Dies ist zur Diagnose vom Glaukom und weiteren Erkrankungen wichtig. Die durchschnittliche Hornhautdicke beträgt etwa 0,55 Millimeter. Dieser Wert kann jedoch bei manchen Menschen höher oder niedriger sein.

Hornhautdicke und Augeninnendruck:

Die Hornhautdicke beeinflusst das Ergebnis des Augeninnendrucks und ist für einige operative Ergebnisse relevant. Die Werte der Augeninnendruckmessung beziehen sich immer auf die durchschnittliche Hornhautdicke. Bei einer dickeren oder dünneren Hornhaut wird der gemessene Wert verfälscht und entspricht nicht dem tatsächlichen Druck im Auge. Bei einer dickeren Hornhaut wird dann ein zu hoher Augeninnendruck und bei einer dünneren Hornhaut ein zu niedriger Druck gemessen.

Mit der durch die Pachymetrie gemessene Hornhautdicke kann über eine Formel der individuelle Korrekturfaktor für den Augeninnendruck bestimmt werden.

Hornhautdicke und Glaukomdiagnostik:

Insbesondere bei dem Verdacht oder dem Bestehen einer Glaukomerkrankung (Grüner Star) ist es wichtig, die Hornhautdicke und einen eventuellen Korrekturfaktor bei der Druckmessung zu beachten.

Methoden der Pachymetrie (Hornhautdickenmessung):

Bei der Messung werden die physikalischen Eigenschaften der Hornhaut genutzt. Es gibt Verfahren mittels Ultraschall und optische Verfahren.

Eine traditionelle Methode der Hornhautdickenmessung ist die Pachymetrie mittels Ultraschall. Vorteil ist, dass sie auch bei getrübten Hornhäuten funktioniert. Nachteil ist, dass nur ein einziger Punkt der Hornhaut ausgemessen wird. Am weitesten verbreitet ist heute die Messung der Hornhautdicke mittels optischer Messverfahren. Vorteilhaft ist, dass an mehreren Stellen der Hornhaut innerhalb von Sekunden gemessen wird und so ein Überblick über die Dicke der gesamten Hornhaut entsteht. Die optische Messung ist mit verschiedenen Geräten möglich, z.B. mit einem sogenannten „Endothelzellmikroskop“ oder der „Optischen Kohärenztomografie (OCT)„. Hierbei erfolgt die Messung binnen weniger Sekunden berührungslos und damit schmerzfrei.

Mit diesem Verfahren kann ein erhöhter Augeninnendruck frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch Hornhautverdünnungen und weitere Veränderungen der Hornhaut lassen sich dadurch bereits im Frühstadium diagnostizieren.

Da bei einigen Operationen eine gewisse Dicke der Hornhaut erforderlich ist, wird die Pachymetrie oft präoperativ im Rahmen der Voruntersuchung durchgeführt.

Dies ist z.B. bei der Behandlung des Keratokonus der Fall. Hier ist eine Mindestdicke der Hornhaut erforderlich, um den Eingriff erfolgreich durchführen zu können. Ist dies nicht der Fall, so muss eine Hornhauttransplantation in Betracht gezogen werden.

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