Altersbedingte Makuladegeneration – AMD

Was ist die altersbedingte Makuladegeneration?

Unter altersbedingter Makuladegeneration (auch AMD genannt) versteht man eine degenerative Netzhauterkrankung, bei der durch Ablagerung von Abbauprodukten des Stoffwechsels Sehzellen in der Makula zugrunde gehen und damit die Sehfähigkeit beeinträchtigt wird. Die Makula (auch gelber Fleck genannt) ist die Stelle des schärfsten Sehens im Zentrum der Netzhaut.

Alles, was wir direkt ansehen, wird dort abgebildet. Unbehandelt kann die AMD zu einer schweren Sehbehinderung mit Verlust der Lesefähigkeit führen. Das äußere Gesichtsfeld bleibt den Betroffenen erhalten.

Wie kann man eine AMD bemerken?

Symptome einer erkrankten Makula können sein:

  • Einschränkungen der Anpassungsfähigkeit an veränderte Lichtverhältnisse
  • Verzerrtsehen (gerade Linien werden krumm)
  • Einschränkungen der Lesefähigkeit bzw. der Sehschärfe
  • dunkle Flecken beim z.B. Zeitunglesen

Erste Anzeichen einer Makuladegeneration werden von Betroffenen häufig beim lesen wahrgenommen.

Ursachen der AMD

Ursache der AMD sind Ablagerungen unter der Netzhaut im Bereich der Makula. Die weißlichen oder gelblichen Ansammlungen werden als Drusen bezeichnet. Drusen gelten als frühe Erscheinungsform der Erkrankung. Im Verlauf der Erkrankung dünnt die Schicht unter der Netzhaut (die sogenannte Pigmentschicht) aus. Später sterben die Sehzellen ab, wodurch das Sehvermögen stark beeinträchtigt wird.

Formen der AMD

Es wird zwischen einer trockener und einer feuchten Form unterschieden.

Trockene AMD:
Bei der trockenen AMD handelt es sich um die häufigste Variante der Erkrankung, die etwa acht von zehn Krankheitsfälle ausmacht. Über einen langen Zeitraum ist die Sehstörung nicht stark ausgeprägt.

Die trockene Makuladegeneration kann vorübergehend oder für einen längeren Zeitraum unverändert bleiben. Wenn das zentrale Sehfeld stärker betroffen ist, wird ein zentraler, dunkler Fleck wahrgenommen und die Sehschärfe nimmt ab. Derzeit existiert keine anerkannte Behandlungsmöglichkeit der trockenen AMD. Mit Vitaminpräparaten kann der Krankheitsverlauf gegebenenfalls hinausgezögert werden.

Feuchte AMD:
Die feuchte Variante ist die seltenere Form der altersbedingten Makuladegeneration. Sie geht aus der trockenen AMD hervor. Die feuchte AMD hat einen schnelleren Verlauf und der Verlust des zentralen Sehens tritt früher ein als bei der trockenen AMD. Plötzliche Verschlechterung oder das Neuauftreten von AMD-Symptomen sind ein Hinweis auf die Entstehung einer feuchten AMD und sollten umgehend augenärztlich abgeklärt werden.

Bei der feuchten AMD kommt es zur Wassereinlagerung in die Netzhaut im Makulabereich, Ursache dafür sind undichte Blutgefäße, welche unter die Netzhaut wachsen. Durch die Wassereinlagerung wird die Netzhaut rascher geschädigt als bei der trockenen Form, somit kommt es zu einer schnelleren Verschlechterung der Sehkraft.

Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung stellt sich das zentrale Sehfeld als dunkler Fleck dar.

Das Fortschreiten der feuchten AMD kann mit Injektionen spezieller Medikamente (IVOM-Therapie) aufgehalten werden. Bestenfalls kann die Sehkraft sogar verbessert werden.

Zur Diagnostik der AMD stehen dem Augenarzt verschiedene spezielle Untersuchungsverfahren wie z.B. die Angiographie oder das OCT zur Verfügung. Generell empfiehlt sich für alle Personen ab dem 60. Lebensjahr eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung.

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Altersbedingte Makuladegeneration – AMD

Was ist die altersbedingte Makuladegeneration?

Unter altersbedingter Makuladegeneration (auch AMD genannt) versteht man eine degenerative Netzhauterkrankung, bei der durch Ablagerung von Abbauprodukten des Stoffwechsels Sehzellen in der Makula zugrunde gehen und damit die Sehfähigkeit beeinträchtigt wird. Die Makula (auch gelber Fleck genannt) ist die Stelle des schärfsten Sehens im Zentrum der Netzhaut.

Alles, was wir direkt ansehen, wird dort abgebildet. Unbehandelt kann die AMD zu einer schweren Sehbehinderung mit Verlust der Lesefähigkeit führen. Das äußere Gesichtsfeld bleibt den Betroffenen erhalten.

Wie kann man eine AMD bemerken?

Symptome einer erkrankten Makula können sein:

  • Einschränkungen der Anpassungsfähigkeit an veränderte Lichtverhältnisse
  • Verzerrtsehen (gerade Linien werden krumm)
  • Einschränkungen der Lesefähigkeit bzw. der Sehschärfe
  • dunkle Flecken beim z.B. Zeitunglesen

Erste Anzeichen einer Makuladegeneration werden von Betroffenen häufig beim lesen wahrgenommen.

Ursachen der AMD

Ursache der AMD sind Ablagerungen unter der Netzhaut im Bereich der Makula. Die weißlichen oder gelblichen Ansammlungen werden als Drusen bezeichnet. Drusen gelten als frühe Erscheinungsform der Erkrankung. Im Verlauf der Erkrankung dünnt die Schicht unter der Netzhaut (die sogenannte Pigmentschicht) aus. Später sterben die Sehzellen ab, wodurch das Sehvermögen stark beeinträchtigt wird.

Formen der AMD

Es wird zwischen einer trockener und einer feuchten Form unterschieden.

Trockene AMD:
Bei der trockenen AMD handelt es sich um die häufigste Variante der Erkrankung, die etwa acht von zehn Krankheitsfälle ausmacht. Über einen langen Zeitraum ist die Sehstörung nicht stark ausgeprägt.

Die trockene Makuladegeneration kann vorübergehend oder für einen längeren Zeitraum unverändert bleiben. Wenn das zentrale Sehfeld stärker betroffen ist, wird ein zentraler, dunkler Fleck wahrgenommen und die Sehschärfe nimmt ab. Derzeit existiert keine anerkannte Behandlungsmöglichkeit der trockenen AMD. Mit Vitaminpräparaten kann der Krankheitsverlauf gegebenenfalls hinausgezögert werden.

Feuchte AMD:
Die feuchte Variante ist die seltenere Form der altersbedingten Makuladegeneration. Sie geht aus der trockenen AMD hervor. Die feuchte AMD hat einen schnelleren Verlauf und der Verlust des zentralen Sehens tritt früher ein als bei der trockenen AMD. Plötzliche Verschlechterung oder das Neuauftreten von AMD-Symptomen sind ein Hinweis auf die Entstehung einer feuchten AMD und sollten umgehend augenärztlich abgeklärt werden.

Bei der feuchten AMD kommt es zur Wassereinlagerung in die Netzhaut im Makulabereich, Ursache dafür sind undichte Blutgefäße, welche unter die Netzhaut wachsen. Durch die Wassereinlagerung wird die Netzhaut rascher geschädigt als bei der trockenen Form, somit kommt es zu einer schnelleren Verschlechterung der Sehkraft.

Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung stellt sich das zentrale Sehfeld als dunkler Fleck dar.

Das Fortschreiten der feuchten AMD kann mit Injektionen spezieller Medikamente (IVOM-Therapie) aufgehalten werden. Bestenfalls kann die Sehkraft sogar verbessert werden.

Zur Diagnostik der AMD stehen dem Augenarzt verschiedene spezielle Untersuchungsverfahren wie z.B. die Angiographie oder das OCT zur Verfügung. Generell empfiehlt sich für alle Personen ab dem 60. Lebensjahr eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung.

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